Reisebericht vom 26.02.2018

Liebes Tagebuch,

obwohl wir erst seit einer Woche hier sind, fühlt es sich an wie eine halbe (schöne) Ewigkeit. Da wir heute den lang ersehnten Beachday hatten, freuten wir uns umso mehr, dass wir 7:30 Uhr schon 28°C hatten.

Nach dem Frühstück und unserer täglichen Morgenandacht besuchten wir wieder die Schule. Dort wurden wir mit Blumenschmuck für das Haar, Blütenblättern und lautem Gejubel begrüßt, um uns danach ein schönes Tanzprogramm anzuschauen. Uns wurden sowohl moderne als auch traditionelle Tänze geboten und wir hatten viel Spaß. Wie immer wurden wir zwischendurch mit süßen Getränken und Snacks versorgt.

Anschließend übergaben wir den 18 Lehrern die persönlichen Geschenke. Jeder bekam einen Beutel mit Büromaterialien, die sie für ihre tägliche Arbeit benötigen. Offensichtlich haben sich die Lehrer sehr darüber gefreut. Zwischendurch war auch noch Zeit, die Baufortschritte auf dem Volleyballfeld zu begutachten. Uns wurde zugesagt, dass am Donnerstag Fertigstellung und Einweihung ist.

Nach dem Mittagessen und einer kurzen Pause konnten wir mit den Kindern ENDLICH zum langersehnten Strand fahren. Die Tage zuvor wurden wir bereits mehrfach von den Kindern gefragt: „Sister, tomorrow beach?“. Da wir heute keinen zweiten Bus bekommen haben, wurden die Kinder in zwei Etappen zum Strand befördert. Der erste Bus startete mit rund 100 singenden, klatschenden, ohrenbetäubenden Lärm veranstaltenden Mädchen und uns. Am Strand angekommen bildeten die großen Mädchen eine Sicherheitskette im Wasser bevor sich alle anderen in die Wellen stürzen durften. Bei gefühlt 33 °C Wassertemperatur tobten selbst die ganz kleinen ausgelassen im Wasser. Etwa eine Stunde später kamen die Jungs dazu und konnten sich, nachdem die Mädchen das Wasser verlassen haben, ebenfalls im Wasser austoben. Glücklich und nicht mehr ganz so laut wie auf der Hinfahrt fuhren wir dann wieder zurück.

Da die Kinder sehr müde waren, fiel das Abendprogramm heute aus. Wir dachten, die gewonnene Zeit gut zum Geschenke sortieren und packen zu nutzen, aber wie so oft auf unseren Indienreisen, haben wir da falsch gedacht. Uns kam noch eine kleine Geburtstagsfeier dazwischen. Pavan wurde 16 Jahre alt und hat seine Torte mit uns geteilt. Wir haben ihn ebenfalls dreimal hochleben lassen.

Während wir (Andreas und Stefanie) hier schreiben, verpackt der Rest des Teams fleißig Geschenke. Fortsetzung folgt…